Solarmodule

Es gibt 3 Modularten:

  • Poly

    Unter Multikristallin versteht man Halbleiter, die aus vielen kleinen Kristallen (Größe ~0,01 mm) zusammengesetzt sind. Der Wirkungsgrand beträgt hier (13-15%) Die blau glitzernden Zellen benötigen eine etwas größere Fläche bei vergleichbarer Leistung. Sie sind in der Herstellung etwas kostengünstiger als die aus einem Einkristall gezogenen monokristallinen Solarzellen.
  • Mono

    Monokristallin bedeutet, dass die gesamte Halbleiterplatte (Wafer) aus dem die Solarzelle besteht, ein einziger Kristall ist. Alle Atome sind in einem idealen Gitter angeordnet. Die dunkelblau bis schwarzen Solarzellen sind am reinsten und besetzen daher den höchsten Wirkungsgrad (bis zu 17%). Sie sind jedoch auch in der Herstellung aufwendiger und deshalb sehr teuer.
  • Dünnschicht

    Bei der Herstellung von Dünnschichtmodulen wird das Silizium direkt auf das Trägermaterial aufgedampft. Vorteile der Dünnschichttechnik sind Material- und Energieeinsparungen beim industriellen Herstellungsprozess, die einfache Dotierbarkeit und die Möglichkeit, großflächige Solarzellen zu produzieren. Verglichen mit kristallinen Solarzellen aus Siliziumwafern sind Dünnschichtzellen etwa 100mal dünner. Auf den aufwändigen und teuren Prozess des Zerschneidens von Siliziumblöcken kann bei Dünnschichtmodulen verzichtet werden.

Gegenüberstellung der Modularten

  Modulart
  Poly Mono Dünnschicht
Voraussetzung: volle Sonne volle Sonne Sonne und bedeckter Himmel
Dachneigung: 45 ºC 30 - 50 ºC 10 - 60 ºC
Dachausrichtung: Süd Süd (SW/SO) Süd/West/Ost
Schaltung:     Einzelschaltung
Leistungsabfall: unbekannt 8 - 16 % 6 - 12 %
Leistung: 850 kWh 850 kWh 850 kWh + 15%
Fläche:   10qm 17qm

Dünnschicht-Modul K60 von Kaneka:

Dieses Modul zeichnet sich durch ihre erstklassige Temperaturbeständigkeit aus. Mit der erheblich verstärkten Unempfindlichkeit gegenüber Erwärmung werden im Jahresverlauf deutlich höhere Erträge erzielt.

Die elektrische Arbeit von kristallinen Silizium-Zellen verringert sich um etwa 0,5 % für jeden Grad Celsius, um den sie sich erwärmen. Bei amorphen Dünnschichtmodulen verringert sich diese elektrische Arbeit dagegen nur um 0,23 %, also nur etwa um die Hälfte. Bei Erwärmung um 40° C leistet das K60 also nur rund 9 % weniger, ein kristallines Modul hingegen rund 20 % weniger. Es liegt auf der Hand, dass diese Module zwangsläufig in den Sommermonaten, welche ca. 75 % des Gesamtjahresertrages liefern, deutliche Vorteile haben.
Das K60 gehört zu den leistungsstärksten Dünnschicht-Modulen. Es wird mit einer Leistung von 78 Wp ausgeliefert, der Kunde bezahlt jedoch lediglich die angegebene Nennleistung von 60Wp.

Sobald sich das Modul nach ca. 2 Betriebsjahren eingelaufen hat (Degradation), stabilisiert sich die Leistung auf die berechnete Nennleistung von 60Wp + 10 % / -5%. Somit wird im ersten Jahr ein zusätzlicher Mehrertrag von ca. 25 %, im zweiten Jahr ca. 12 % erwirtschaftet.
Bitte beachten Sie, dass dieses Modul als 60Wp-Modul angeboten wird, nicht als 78Wp-Modul!
Das Modul ist gerahmt. Durch den Modulrahmen werden statische Belastungen, hervorgerufen durch Windböen und Schneelasten nicht direkt auf die Glasscheibe oder auf die Modulzellen übertragen, sondern werden über den Rahmen aufgefangen. Daraus ergibt sich eine geringere Materialermüdung über 20 Jahre im Praxisbetrieb. Da das Modul mit einem Rahmen versehen ist, entfällt das doch oft sehr aufwändige doppelte Schienensystem von anderen Anlagen.

Ein weiteres positives Argument ist die Garantie der Module. Die Produktgarantie liegt bei 5 Jahren, die Leistungsgarantie bei 90 % nach 12 Jahren und 80 % nach 25 Jahren. Die Module besitzen alle erforderlichen Zertifizierungen.

Unser persönliches Beispiel:

Wir haben uns für Dünnschichtmodule K 60 von Kaneka entschieden. Diese haben einen höheren Ausnutzungsgrad und erzeugen somit auch mehr Strom.
Wenn Sie sich mehr mit diesem Thema beschäftigen, werden Sie wahrscheinlich Hersteller finden, die bei Dünnschichtmodulen einen noch höheren Ausnutzungsgrad bieten. Doch diese sind in der Anschaffung wesentlich teurer. Hier muss im Einzelfall eine Kosten-/Nutzenanalyse entscheiden.

nach oben

Photovoltaik Solarenergie
  • Wir über uns
  • Unsere PV-Anlagen
  • Unser Zählerstand
  • Infos Photovoltaikanlage
    • Photovoltaikanlagen
    • Solarmodule
    • Gründe für Photovoltaik
    • Verdienen mit Photovoltaik
    • Finanzierung
    • Versicherung
  • Infos Solaranlage
  • Fragen und Antworten
  • Solarenergie-Links
  • Kontakt

Photovoltaik-
Musterhaus.de

Familie Jatho
21220 Seevetal
Holunderweg 43
Tel. 04105 / 67 05 17
Fax 04105 / 67 05 16
info@photovoltaik-musterhaus.de
Copyright © 2008-2012
Photovoltaik Home Impressum Kontakt Empfehlen Favoriten Drucken
Photovoltaik Home Impressum Kontakt Empfehlen Favoriten Drucken
Solarmodul, Solarzelle